ULA muss in die Playouts

Auf Augenhöhe mit dem Leader, Goaliewechsel und zu viele individuelle Fehler bringen ULA dann aus dem Tritt
ULA war parat und zeigte in den ersten zwanzig Minuten gegen Thun das wohl beste Drittel in dieser Saison. Man spielte gradlinig, schnörkellos und brachte den Ball mit one-touchern vors gegnerische Tor. Thun hatte zu Beginn Mühe, kam dann aber besser ins Spiel, so dass man mit einem 3 – 2 in die erste Pause ging.
Thun startete entschlossener, doch ULA blieb dran und konnte sogar auf 3 – 5 davonziehen. Individuelle Fehler offerierten den Berner Oberländer immer wieder Möglichkeiten, die sie kaltblütig nutzten, und als Goalie Plüss zur Spielmitte verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, brachte dies die Langenthaler aus dem Konzept. Thun hatte das Skore auf 7 – 5 gedreht.
Im Schlussdrittel versuchte ULA nochmals alles, um dieses Spiel zu gewinnen, stellte sich aber mit Strafen und ungenauem Spiel erneut selber ein Bein. Die zwischenzeitlichen ULA-Hochs waren zu wenig nachhaltig, so dass das Spiel mit 10 – 6 verloren ging. Da Pfannenstiel Egg sein Spiel gewann, war für die Oberaargauer bereits vorzeitig klar, dass sie den Ligaerhalt in den Playouts erkämpfen müssen.
Sieg zum Abschluss der Qualifikation
Das Spiel am Sonntag gegen den UHC Sarganserland war dann nur noch für die Statistik, ULA wollte sich aber mit einem guten Auftritt positive Vipes für die Playouts holen. Vorerst zogen aber die St. Galler aus dem intensiven Spiel die Vorteile und gingen mit zwei Toren in Führung. Eine Sekunde vor Drittelende gelang ULA der Anschlusstreffer.
Im Mitteldrittel waren die Chancen gleichmässig verteilt, dem Heimteam gelang der Ausgleich, und so war nach 40 Minuten alles wieder auf Null gestellt.
Auch im Schlussdrittel legten die Gäste wieder vor, mit einer schönen Kombination von Mendrek und Klemetti gelang der erneute Ausgleich, und den ersten Langenthaler Führungstreffer in diesem Spiel in der 52. Minute durch Lukas Zaugg (Assist David Anliker) sollte gleichzeitig auch den Sieg sichern.
Das Aufbäumen von ULA kam leider zu spät, und so findet man sich in den Playouts wieder; diese starten am ersten März-Wochenende in Langenthal gegen die Iron Marmots Davos-Klosters. Den Prättigauern unterlag man in dieser Saison zweimal deutlich, da ist von Seiten ULA also eine massive Steigerung erforderlich.
Für ULA
Brigitta Iseli
UHC Thun - Unihockey Langenthal Aarwangen 10:6 (3:2, 4:3, 3:1)
MUR, Thun. 252 Zuschauer. SR Britschgi/Walser
Tore: 2. J. Mendrek (K. Klemetti) 0:1. 4. M. Ojala (J. Bucher) 0:2. 13. J. Reusser (T. Schwendimann) 1:2. 14. L. Ruch (J. Ruch) 2:2. 19. T. Aeschbacher (J. Reusser) 3:2. 26. K. Klemetti (L. Zaugg) 3:3. 31. P. Lüscher (K. Klemetti) 3:4. 31. L. Zaugg (D. Anliker) 3:5. 32. L. Ruch (L. Grunder) 4:5. 36. T. Aeschbacher 5:5. 37. J. Ruch (L. Grunder) 6:5. 38. E. Widmer (D. Bolliger) 7:5. 50. L. Grunder (J. Ruch) 8:5. 57. K. Klemetti (J. Bucher) 8:6. 57. N. Ammann (T. Schwendimann) 9:6. 60. J. Ruch (N. Ammann) 10:6
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen UHC Thun. 4mal 2 Minuten gegen Unihockey Langenthal Aarwangen
Unihockey Langenthal Aarwangen - UHC Sarganserland 4:3 (1:2, 1:0, 2:1)
Dreifachturnhalle Kreuzfeld, Langenthal. 113 Zuschauer. SR Guggisberg/Lacher
Tore: 17. S. Rakeseder (G. Meiler) 0:1. 19. E. Vogel (M. Hlozanka) 0:2. 20. F. Bisgaard (D. Anliker) 1:2. 30. L. Moser (M. Moor) 2:2. 46. S. Aggeler 2:3. 49. K. Klemetti (J. Mendrek) 3:3. 52. L. Zaugg (D. Anliker) 4:3
Strafen: keine Strafen. 1mal 2 Minuten gegen UHC Sarganserland










